Saunahut kaufen – Kopfschutz für den Saunagang
In der Sauna staut sich die heißeste Luft unter der Decke. Wer auf der oberen Bank sitzt, hat den Kopf genau dort – während Füße und Beine deutlich kühler liegen. Der Kopf ist damit dem stärksten Reiz ausgesetzt, obwohl er es am wenigsten verträgt.
Ein Saunahut aus dichtem Wollfilz wirkt wie eine Dämmschicht. Er hält die direkte Strahlungswärme ab, sodass der Kopf kühler bleibt als die Umgebung. Viele empfinden dadurch, dass sie länger und entspannter sitzen bleiben können, ohne dass es im Kopf drückt.
Wollfilz vereint mehrere Eigenschaften, die für die Sauna passen. Er dämmt gut, hält also die Hitze ab. Er nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich sofort nass anzufühlen. Und er verträgt hohe Temperaturen, ohne zu schmelzen oder auszugasen – anders als synthetische Materialien, die in der Sauna nichts zu suchen haben.
Dazu kommt: Filz ist formbar und behält seine Form, weshalb Saunahüte in so vielen unterschiedlichen Ausführungen gefertigt werden können.
Trockene Hitze entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Wer regelmäßig sauniert und dabei den Kopf ungeschützt lässt, bemerkt das mit der Zeit – besonders bei gefärbtem, blondiertem oder ohnehin trockenem Haar.
Der Hut legt sich als Schicht zwischen Haar und Hitze und mildert diesen Effekt spürbar ab.
Die klassische Form ist der schlichte Kegel- oder Glockenhut in Naturweiß, Grau oder Braun. Daneben gibt es unzählige Varianten mit Motiven, Stickereien und humorvollen Gestaltungen – vom Wikingerhelm bis zum Tiermotiv.
Funktional macht das keinen Unterschied, solange dichter Wollfilz verarbeitet ist. Ob es ein Klassiker oder ein Hingucker wird, ist reine Geschmackssache – und als Geschenk für Saunagänger funktionieren die auffälligeren Modelle erfahrungsgemäß gut.
Der Hut soll locker sitzen, nicht klemmen. Zu eng anliegender Filz drückt bei Wärme unangenehm, zu weiter rutscht beim Bücken. Die meisten Modelle sind so geschnitten, dass sie einen weiten Bereich abdecken – bei langen oder dichten Haaren lohnt der Blick auf die größere Variante.
Nach dem Saunagang wird der Hut zum Trocknen aufgehängt oder flach ausgelegt, an einem luftigen Ort und nicht direkt auf der heißen Bank. Trocknet er regelmäßig gut durch, bleibt er lange frisch.
Bei Bedarf wird er von Hand in lauwarmem Wasser mit Wollwaschmittel gewaschen und anschließend in Form gezogen. Waschmaschine, Trockner und heißes Wasser vertragen sich nicht mit Wollfilz – er verfilzt weiter und schrumpft.
In Finnland und Russland gehört der Saunahut seit langem zur Ausstattung, ähnlich selbstverständlich wie das Handtuch. In Deutschland ist er weniger verbreitet, gewinnt aber zunehmend Anhänger – nicht zuletzt, weil der Unterschied beim ersten Tragen unmittelbar spürbar ist.
Aufgusskübel, Thermo-Hygrometer, Kopfstützen und Textilien finden Sie im Saunazubehör. Die passende Sauna dazu zeigt die Kategorie Außensauna.
Er hält die direkte Hitze vom Kopf fern. Da sich die heißeste Luft unter der Decke staut, ist der Kopf auf der oberen Bank dem stärksten Reiz ausgesetzt – der Hut mildert das ab.
Aus dichtem Wollfilz. Er dämmt gut, nimmt Feuchtigkeit auf und verträgt hohe Temperaturen. Synthetische Materialien sind für die Sauna nicht geeignet.
Ja. Trockene Hitze entzieht dem Haar Feuchtigkeit, besonders bei gefärbtem oder blondiertem Haar. Der Hut legt sich als Schicht dazwischen und mildert diesen Effekt.
Locker, nicht klemmend. Zu enger Filz drückt bei Wärme, zu weiter rutscht beim Bücken. Bei langen oder dichten Haaren lohnt der Blick auf die größere Variante.
Von Hand in lauwarmem Wasser mit Wollwaschmittel und anschließend in Form ziehen. Waschmaschine, Trockner und heißes Wasser lassen den Filz weiter verfilzen und schrumpfen.
Aufhängen oder flach auslegen, an einem luftigen Ort und nicht direkt auf der heißen Bank. Regelmäßiges Durchtrocknen hält den Hut lange frisch.
Nein. Solange dichter Wollfilz verarbeitet ist, wirkt ein schlichter Hut genauso wie ein auffällig gestalteter. Die Wahl ist reine Geschmackssache.
Sehr gut. Er ist unkompliziert in der Größe, für jeden Saunagänger nutzbar, und die auffälligeren Modelle kommen erfahrungsgemäß besonders gut an.
Aus der finnischen und russischen Saunatradition, wo er ähnlich selbstverständlich zur Ausstattung gehört wie das Handtuch.