Badezuber aus Thermoholz – Holz innen wie außen
Thermoholz entsteht in einem rein thermischen Verfahren. Das Holz wird unter Sauerstoffabschluss über mehrere Stunden stark erhitzt. Dabei verändert sich seine Zellstruktur: Zucker und Harze werden umgewandelt, die wasseranziehenden Bestandteile deutlich reduziert. Chemische Zusätze kommen dabei nicht zum Einsatz.
Für einen Badezuber ist das die entscheidende Eigenschaft. Das Holz nimmt weniger Feuchtigkeit auf, arbeitet dadurch ruhiger und bleibt über die Jahre formstabil – bei einem Behälter, der dauerhaft mit Wasser zu tun hat, macht das einen spürbaren Unterschied.
Die Wanne besteht aus einzelnen Dauben, die mit Nut und Feder kreisförmig gefügt und von umlaufenden Stahlbändern gehalten werden. Beim Befüllen quillt das Holz, die Dauben drücken sich gegeneinander, und die Fugen schließen sich. Dichtmasse braucht es dafür nicht.
In den ersten Stunden nach dem ersten Befüllen kann noch etwas Wasser austreten – das gehört zur Bauweise und legt sich, sobald das Holz vollständig gequollen ist.
Die Oberfläche ist warm und glatt, nicht kühl wie Kunststoff. Beim Sitzen und Anlehnen macht das einen deutlichen Unterschied, gerade in der kalten Jahreszeit. Dazu kommt der milde, leicht rauchig-karamellige Geruch, den thermobehandeltes Holz mitbringt und der sich mit dem warmen Wasser gut verträgt.
Auch optisch unterscheidet sich das Material: Die dunkle, warme Farbe reicht bis in den Kern und bleibt auch bei einem Anschliff erhalten.
Da die Hitzebehandlung die Nährstoffbasis im Holz reduziert, ist ein chemischer Holzschutz nicht erforderlich. Eine Ölbehandlung der Außenseite ist optional und dient dem Erhalt der Farbtiefe – ohne sie entwickelt das Holz mit den Jahren eine silbrige Patina, unter der der dunkle Kernton erhalten bleibt.
Ein Holzzuber lebt davon, benutzt zu werden. Steht er über längere Zeit vollständig trocken, schwindet das Holz, und beim nächsten Befüllen ist wieder eine Quellzeit nötig. Wer den Zuber regelmäßig nutzt, hat damit gar nicht erst zu tun.
Bei längeren Pausen hilft es, eine Restmenge Wasser im Zuber zu lassen oder ihn vor der geplanten Nutzung rechtzeitig anzuwässern. Die Spannbänder werden dabei im Blick behalten und bei Bedarf gleichmäßig rundum nachgezogen.
Nach dem Ablassen wird die Wanne mit klarem Wasser ausgespült. Aggressive Reiniger sind weder nötig noch für das Holz geeignet. Bei Bedarf lässt sich die Innenfläche leicht anschleifen, um sie wieder aufzufrischen.
Wenn Ihnen Material und Machart wichtig sind, wenn Sie den Zuber regelmäßig nutzen und wenn Sie Holz auch im Inneren spüren möchten, ist diese Bauart genau richtig.
Wer den Zuber unregelmäßig nutzt oder eine besonders einfache Reinigung bevorzugt, findet unter Badezuber mit GFK-Einsatz die pflegeleichtere Variante. Alle Formen, Ofentypen und Größen zeigt die Kategorie Badezuber.
Holz, das unter Sauerstoffabschluss stark erhitzt wurde. Durch dieses rein thermische Verfahren wird es formstabiler und feuchtigkeitsresistenter – ganz ohne chemische Zusätze.
Durch das Quellen des Holzes. Beim Befüllen drücken sich die Dauben gegeneinander und die Fugen schließen sich. Dichtmasse ist dafür nicht nötig.
Nein, das gehört zur Bauweise. In den ersten Stunden ist das Holz noch nicht vollständig gequollen. Nach der Quellzeit hält der Zuber dicht.
Ein chemischer Holzschutz ist nicht erforderlich. Eine Ölbehandlung der Außenseite ist optional und dient dem Erhalt der Farbtiefe.
Ohne Ölbehandlung entwickelt die Außenseite eine silbrige Patina. Der dunkle Kernton bleibt darunter erhalten und lässt sich durch Anschleifen wieder freilegen.
Das Holz schwindet, sodass beim nächsten Befüllen erneut eine Quellzeit nötig ist. Bei längeren Pausen hilft es, eine Restmenge Wasser im Zuber zu lassen oder ihn rechtzeitig anzuwässern.
Nach dem Ablassen mit klarem Wasser ausspülen. Aggressive Reiniger sind weder nötig noch für das Holz geeignet. Bei Bedarf lässt sich die Innenfläche leicht anschleifen.
Es bringt einen milden, leicht rauchig-karamelligen Geruch mit, der sich mit dem warmen Wasser gut verträgt und mit der Zeit dezenter wird.